Klein Holland Harz

Genieße die holländische Gastfreundschaft und Gemütlichkeit im Harz, dem nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands!


Wo, versteckt in einem der schönsten Täler des Harzes, der Brocken und Windmühlen, Fachwerkhäuser und Kanalhäuser, Wanderschuhe und Holzschuhe, Raps- und Tulpenfelder und ja, auch "die Deutsche Mannschaft" und "das Orangenlegion" Hand in Hand gehen.


Wo unser Niederländisch 'verdeutscht', und unser Deutsch immer in einem Atemzug mit 'Rudi Carell' genannt wird. Wo Grenzen nur auf einer Landkarte existieren.


Da sind wir, um unseren internationalen Gästen mit viel Liebe und Freude die typisch holländische Gastfreundschaft und Gemütlichkeit zu bieten und jeden den schönen deutschen Harz von unseren komfortablen Unterkunft aus genießen zu lassen.



Mein Name ist Leonie van Assema, geboren am 28. März 1975 in Zaanstad in den Niederlanden. Ursprünglich also ein echter "Zaankanter". Im Jahr 2005 bin ich mit Yuri Klitsie verheiratet, der am 12. August 1972 in Zaandam geboren wurde und somit auch ein echter "Zaankanter" ist. Im Dezember 2014 haben wir als Familie die Herausforderung angenommen und sind von Zaanstad (NL) nach das wunderschöne Ortsteil Sieber im Herzberg am Harz (DE) ausgewandert.


Aber dem ging natürlich einiges voraus, und genau darauf sind unsere Gäste immer besonders neugierig. Auf die Frage, wie wir hier im Harz gelandet sind, kommen wir daher meist nicht nur mit unserem Scherz „Mit dem Auto!“ heraus. Also los geht’s … wie unser großes Abenteuer seinen Anfang nahm …


Weihnachtsferien 2009: Wir hatten ein großes Mehrfamilienhaus in der Nähe von Winterberg im Hochsauerland gemietet. In der ersten Woche haben wir dort mit Freunden Weihnachten gefeiert, und in der zweiten Woche wollten wir dort mit Leonies Eltern und ihrem Bruder mit seiner Familie Silvester feiern. Den Gästewechsel haben wir selbst organisiert, und man ahnt es schon … dabei hatten wir gemeinsam einen Riesenspaß, und schon während des Urlaubs haben wir uns versprochen: Wenn wir einmal in Rente gehen, werden wir so etwas einfach machen! Um doch noch ein bisschen in der Nähe unserer Heimat zu bleiben und zumindest etwas mit Bergen zu finden, fiel die Entscheidung für Deutschland eigentlich schon recht schnell. Und so entstand der Traum für später…


Dass dieses „später“ gar nicht so viel später sein würde, hätten wir damals niemals ahnen können.


Aufgrund verschiedener Umstände, die das Leben manchmal einfach so mit sich bringt – wie in unserem Fall der Verlust von Yuris Arbeitsplatz und die bittere Erkenntnis, dass das Leben leider nicht ewig ist – fielen nur wenige Jahre später schon plötzlich die Worte: „Wenn wir es jetzt nicht tun, tun wir es vielleicht niemals.


Und dann hat die Suche plötzlich begonnen: von Winterberg zum Eiffel, vom Eiffel noch weiter nach Süden, um von dort aus wieder hinauf in Richtung Thüringer Wald und Erzgebirge zu gelangen, um schließlich in Frühjahr 2014 im Harz anzukommen und dort alles zu finden, wonach man gesucht hatte. Und so endete es damit, dass wir unser gesamtes Hab und Gut in einen Lkw luden, um im Dezember 2014 erneut Weihnachten und Silvester in den verschneiten Bergen zu feiern – mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal vorerst nicht mehr in die Niederlande zurückkehren würden.


Was mit der Übernahme einer kleinen Pension in ruhestand begann, hat sich zu einem florierenden Ferienort entwickelt, der sich als sehr gut besuchte Gruppenunterkunft und – nicht zuletzt aufgrund seiner einzigartigen Aufteilung – auch bei vielen kleineren Familien großer Beliebtheit genießt. Klein Holland Harz verfügt über einen gemütlichen Freizeitbereich mit zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten und sogar ein echte holländische Kneipe. Zudem gibt es einen Erlebnisgarten, in dem sich jeder wie zu Hause fühlt und niemand sich langweilen wird. Und das alles mit einem Augenzwinkern zu allem, womit wir in unserer Heimat aufgewachsen sind.


Vom ersten Tag an sind wir stets bemüht, unseren Gästen in Klein Holland Harz den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. 


Wir werden niemals perfekt sein, denn auch wir möchten gerne menschlich bleiben. Wir sind stolz auf unsere typisch holländische lockere und nüchterne Mentalität, die uns nach wie vor auszeichnet und zu dem macht, was wir sind und hoffentlich immer bleiben werden. Genau wie wir es gelernt haben: „Sei einfach normal, dann bist du schon verrückt genug!“ ;-)


„Sie“ sagen wir lieber nicht, ein gegenseitiges ‚du‘ passt viel besser zu uns. Nicht weil wir keinen Respekt haben, sondern einfach weil es für uns keine Hierarchien gibt und jeder, den wir im Leben kennenlernen, für uns einzigartig ist, mit all seinen Eigenheiten und Besonderheiten.


Wir sind davon überzeugt, dass gerade all diese Charaktereigenschaften dafür sorgen, dass unsere Gäste uns als Gastgeber einstimmig als positiv, sympathisch und außergewöhnlich empfinden. Da wir beide aus Familien stammen, in denen jeder jederzeit hereinkommen konnte, ohne vorher anzurufen, und in denen „Leben und leben lassen“ das Lebensmotto war, öffnen wir nicht nur unser Haus, sondern auch immer unser Herz. Wir hoffen, dass sich jeder Gast dadurch immer (wieder) wohl und vor allem wie zu Hause fühlt.

 

Fühlt euch auf jeden Fall immer willkommen als Gast hereinzukommen und, wie viele andere vor euch, als gute Freund/Freundin wieder nach Hause zu gehen!


Hoffentlich bis bald in unserem Klein Holland Harz, ein Paradies auf Erden, wo wir jeden Tag neue und wiederkehrende Gäste immer wieder mit viel Liebe und Freude begrüßen, um einen tollen Urlaub zu genießen!


Ganz liebe Grüße,

Leonie & Yuri


Und für alle, die uns schon von früher kennen oder uns inzwischen hier gut kennengelernt haben … Ja, wir sind manchmal total verrückt, aber nein … eine Reality-TV-Serie mit uns in den Hauptrollen wird es wirklich niemals geben!


Aber aufgepasst … es könnte durchaus sein, dass eines Tages, wenn ich im Ruhestand bin, noch ein Buch erscheint, in dem ihr alle eine schöne Hauptrolle spielt! 


Und wenn ich das nicht schaffen sollte – meine Kinder wissen es bereits –, dann soll auf meinem Grabstein stehen:


„Mein Leben war jedenfalls

ein riesiger und fantastischer Freizeitpark!“


Unterzeichnet,

eure Leonie